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Primarschule Hausen am Albis

Primarschule Hausen am Albis

Schulhaus
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Wettbewerb

Projektart   Neubau Primarschule
Ort  
Hausen am Albis, Zürich
Bauherr  
Gemeinde Hausen am Albis, vertreten durch den Gemeinderat
Projektwettbewerb   2.Rang, 2020-2021
Architektur
  Atelier Brandau Ciccardini mit Roman Sigrist Architektur
Landschaftsarchitektur   Mettler Landschaftsarchitektur AG

 

KONZEPT
Die präzise Setzung des quadratischen Baukörpers der Primarschule mit gedecktem Eingang orientiert sich klar zum vorgelagerten Pausenplatz. Die Schule bildet den räumlichen Abschluss der Freiraumzonen und ist gleichzeitig Auftakt der gesamten Schulanlage. Mit der quadratischen Grundform gelingt es dem Baukörper, einen angemessenen Abstand und Freiraum zum Bestand zu gewährleisten und dennoch sich als neues Primarschulhaus, selbstbewusst, zu präsentieren.

Die Gesamtanlage wird durch die städtebauliche präzise Setzung der neuen Gebäudevolumen abgeschlossen und die Freiräume, Pausenplätze und die Aussenanlagen werden stärker zoniert und räumlich definiert. Die neuen Baukörper gliedern sich selbstverständlich in die Umgebung mit historischen Bauten ein und vermitteln mit ihrer vorgeschlagenen Proportion der Volumina, ihrer Materialisierung und Dachform zwischen dem Bestand und dem Neubau. 

Der quadratische, zweigeschossige Baukörper der Primarschule, mit windmühlenartigem Grundriss, lässt die Kinder auf spielerische Art und Weise eine hohe räumliche Qualität erfahren. Im Erdgeschoss gliedern sich die Schulverwaltung, die Garderoben mit WC-Anlage und die Werkstatt um eine grosszügige Eingangshalle an. Sämtliche Bereiche sind übersichtlich, strukturiert und separat als Nutzungseinheit denkbar, platziert. Im Obergeschoss ordnen sich vier Einheiten (drei Klassenzimmer und eine doppelte Logopadieeinheit) windmühlenartig um die Erschliessungsfläche an, die spannende Sichtbeziehungen zum Schulhof und zur Landschaft, mit integrierten Arbeitsnischen, beherbergt. Alle Klassenräume sind von zwei Seiten belichtet und mit Arbeitsnischen entlang der Fassade ausgestattet. Die Gruppenräume sind einzeln oder als doppelte Einheit nutzbar und gleichzeitig direkt mit dem Schulzimmer verbunden.

Flexibilität
Die räumliche Anordnung der Nutzungseinheiten bei der Primarschule, wie Klassenzimmer mit Gruppenräumen und der Logopädie, sind flexibel ausbaubar durch bewegliche Raumtrennungen. Die Erschliessungszone mit Arbeitsnischen und natürlichem Tageslicht, spannenden Sichtbezügen, wird zur Aufenthaltszone, die den sozialen Kontakt fördert.

UMGEBUNGSKONZEPT
Der Pausenplatz der Primarschule bleibt in seiner Dimension erhalten und wird mithilfe zweier Baumgruppen räumlich definiert. Diese Pflanzungen rahmen und strukturieren den oberen Bereich des Schulhofs. Eine grosszügige Sitztribüne besetzt den Höhenversprung zwischen dem bestehenden und dem neuen Schulhof. Mit Sitzgelegenheiten, Treppen, Rutschen und einer Rampe wird sie zum beliebten Spiel- und Aufenthaltsort und bildet eine Verbindung zwischen den beiden Ebenen.Der neugestaltete Freiraum vor dem neuen Gebäude wird als ein Brettspiel konzipiert. Kinder haben hier die Möglichkeit verschiedenen Spielen in aktiver Form nachzugehen. Die Verbindungen innerhalb des gesamten Schulkomplexes werden durch ein angepasstes Wegenetz verstärkt und behindertengerecht ausgestaltet.